Nachwuchs im Fuhrpark

Gegen Ende des Jahres 2020 war es endlich soweit und der neue V-LKW der Kernstadtwehr, aufgebaut durch die Firma Hensel, kam in Zirndorf an.
Dieser stellt einen Quantensprung im Vergleich zum vorherigen Fahrzeug dar und wird durch seine Beschaffenheiten die Einsatztaktiken der Feuerwehr erheblich verbessern. Mit dem Kran ist es möglich verschiedene schwere Gegenstände anzuheben, was gerade im Bereich der schweren technischen Hilfeleistung neue Möglichkeiten eröffnet. Dafür wurden unter anderem ein Greifer, eine Schaufel, eine Traverse, ein Großtierbergetuch, sowie diverse Anschlagmittel beschafft.
Die Ladefläche bietet Platz für 9 Rollwägen. Durch diese kann das Fahrzeug, je nach Einsatzlage, individuell beladen werden. Gerade bei Einsätzen mit großem Materialaufwand, oder bei welchen es sehr spezieller Ausrüstung bedarf, werden solche Rollwägen benötigt.
Bevor dieser jedoch in den Dienst geht, bedarf es noch einer Einweisung für die Maschinisten, was durch die aktuellen Corona-Auflagen die Feuerwehr vor eine Herausforderung stellt.
Demnächst werden noch weitere Informationen zum neuen Fahrzeug folgen.

Hier geht es zu weiteren Informationen

Diverse Brandeinsätze in kurzer Zeit

In den vergangenen zwei Wochen kam es im Stadtgebiet Zirndorf zu diversen Brandeinsätzen. Einer von diesen ereignete sich im Umspannwerk in der Carl-Benz-Straße. Hier hatte einer der Isolatoren Feuer gefangen . Aufgrund der hohen Spannungen in der Einrichtung, war es notwendig, vor den Maßnahmen der Feuerwehr, den Strom abzustellen. Im Anschluss wurde das Feuer mittels Kleinlöschgerät bekämpft und die Anlage wurde an den Betreiber übergeben.

Am Donnerstag, dem 29.10.2020 wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort „Brand Müllauto“ alarmiert. Diese Meldung bestätigte sich am Einsatzort glücklicherweise nicht, da es sich lediglich um brennenden Unrat im Inneren des Fahrzeuges handelte. Die Akkus, welche sich entzündet hatten, sowie der bereits angebrannte Müll wurden zügig mit dem Schnellangriff des 40/1 abgelöscht und mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Am 30.10.2020 kam es dann zu einem Küchenbrand in der Geisleithenstraße. Durch einen technischen Defekt entzündete sich ein Kühlschrank und fing Feuer, welches auf die anderen Küchenelemente übergriff. Die Flammen wurden mittels C-Rohr bekämpft und eine Ausbreitung auf die gesamte Wohnung somit rechtzeitig verhindert. Nach abschließenden Aufräumarbeiten an der Einsatzstelle, rückte der Löschzug wieder ein. 

Belastungsübung


Für Atemschutzgeräteträger sehen die Dienstvorschriften eine jährliche Belastungsübung vor. Durch diese soll die individuelle Leistungsfähigkeit, welche im Einsatz unter Atemschutz notwendig ist, überprüft und bestätigt werden. Für gewöhnlich wird diese in der Atemschutzzentrale des Landkreises Fürth durchgeführt, doch aufgrund der aktuellen Situation ist dies derzeit nicht möglich. Da jedoch auch in Zeiten von Corona die Einsatzbereitschaft der Geräteträger gewahrt werden muss, findet dieses Jahr eine etwas veränderte Belastungsübung an der Alten Veste in Zirndorf statt, bei der der Turm zum mehrfachen Aufstieg mit Gerätschaften genutzt wird. Hierbei wird die benötigte Zeit sowie der verbleibene Druck im Atemschutzgerät gemessen und bewertet. Bei diesem Durchgang konnten alle 6 Mitglieder ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und können nun ein weiteres Jahr unter Atemschutz eingesetzt werden.