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Trainingstag mit der AGNF

Gemeinsame Übung mit Rettungsassistenz-Schülern

Nach einer speziellen Fortbildung für die Feuerwehr-Kräfte im Umgang mit medizinischen Notfällen hatten Schüler der Ausbildung zum Rettungsassistenten unter der Regie der AGNF die Gelegenheit, mit der Feuerwehr in Zirndorf die technischen Aspekte einer Rettung nah kennen zu lernen und gemeinsam zu trainieren.

Feuerwehr-Frauen und -Männer der  Feuerwehr Zirndorf haben in den vergangenen Wochen eine spezielle Fortbildung in „Erster Hilfe für Feuerwehren“ durchlaufen, in der die Trainer der Arbeitsgemeinschaft Notfall-Medizin Fürth e,V,(AGNF) den aktiven Feuerwehr-Kräften erweiterte praktische und hilfreiche Maßnahmen der ersten Hilfe bei Unfällen und medizinischen Notfällen vermittelt haben. Im Gegenzug nahmen am 13.04.2013 insgesamt 20 Teilnehmer der Ausbildung zum Rettungsassistenten im Anschluss zu einem Blockseminar Trauma-Management an einer speziellen Übung der Feuerwehr Zirndorf teil, die den medizinischen Rettungskräften die feuerwehrtechnische Arbeit und Vorgehensweise zeigt und trainiert.

Dafür wurden typische Einsatzszenarien der Feuerwehr-Arbeit nachgestellt und gemeinsam abgearbeitet. So wurde eine technische Rettung nach einem Verkehrsunfall simuliert, um zu trainieren, wie Mediziner einen ersten Zugang zu den Verunglückten schaffen können. Weiter lernten die Teilnehmer, wie die Feuerwehr im Weiteren dann bei den Fahrzeugen die Dächer abnimmt, um eine möglichst schonende Rettung von eingeklemmten Personen zu erreichen.

Anschließend konnten die angehenden Rettungsassistenten den Umgang mit Feuerlöscher aller Art praktisch üben und lernten so die unterschiedlichen einfachen Mittel kennen, um Brände zu löschen.

In einer gemeinsamen Übung einer Personenrettung mit der Drehleiter hatten beide Seiten die Möglichkeit, die Arbeit der jeweils anderen Hilfseinrichtung genauer kennen zu lernen.

Darüber hinaus zeigten die Feuerwehr-Kameraden den Rettern in Weiß die typische schwere Schutzausrüstung, die bei einer Brandbekämpfung zum Einsatz kommt. Damit kann erreicht werden, dass die medizinische Versorgung von Feuerwehr-Leuten nicht durch Scheu vor Druckflaschen und Atemschutz-Masken unnötig behindert wird.

Insgesamt waren die Kurse für alle Beteiligten eine sehr gute Ergänzung, damit die Arbeit der anderen Dienste an der realen Einsatzstelle besser kennen und verstehen und so die Kräfte noch besser Hand in Hand arbeiten können.


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