Übung: Person in Eis eingebrochen

Am Dienstagabend rückte die Feuerwehr Zirndorf im Rahmen einer Übung zur Rettung einer Person im Wasser aus.
Einsatzort war das Freibad Zirndorf. Dort befand sich eine Person im eiskalten Wasser. Mit einem Schlauchboot und zwei Paddeln gingen zwei Kameraden vor, um die Person zu retten. Dies gestaltete sich schwieriger als gedacht, da das Schlauchboot zu schwer war, und die nur noch etwa 5 Zentimeter dünne Schicht Eis darunter brach, die riesigen Eisschollen aber den direkten Weg zu der verunglückten Person versperrten.
Mit gemeinsamen Kräften konnte die Person aber nach einigen Minuten aus dem Wasser gerettet werden.
Wieder an Land wurde sie von zwei weiteren Kameraden betreut und mit Rettungsdecke gewärmt.
Der zweite Teil der Übung fand aufgrund der zu milden Temperaturen der vergangenen Tage dann nicht mehr wie geplant am Schwimmerbecken statt sondern wurde aus Sicherheitsgründen auf die Eisbahn verlegt.
Dort testeten die Kameraden dann verschiedene Methoden sich auf dem Eis sicher und schnell fortzubewegen.
In einem kleinen Wettkampf zwischen Schlauchboot, Schaufeltrage und Steckleiterteilen wurden dann die jeweils auf der anderen Seite der Eisbahn befindlichen „Verletzten Personen“ gerettet.

Jahreshauptversammlung 2017

Am 28.01.2017 fand die Jahreshauptversammlung, zu der der Vorstand des Vereins Freiwillige Feuerwehr Zirndorf 1862 e.V. eingeladen hatte, statt.
Wie in jedem Jahr, bilden die Berichte der Vorstandschaft und des Kommandanten den Schwerpunkt der Versammlung.
Vereinsvorstand Christian Kund blickte mit den anwesenden Vereinsmitgliedern auf ein Jahr mit etlichen gemeinsamen Unternehmungen zurück. Dazu gehören neben dem alljährlichen Grillfest anlässlich der Kirchweih im August, der Totengedenkfeier im November und der mittlerweile ebenfalls traditionellen Teilnahme am Weihnachtsmarkt im Dezember auch der Kameradschaftsabend und die Weihnachtsfeier.
Die Ehrungen für den Verein nahm Christian Kund vor, die Ehrungen der Aktiven der erste Kommandant Jochen Bernecker. Bürgermeister Thomas Zwingel und Kreisbrandinspektor Frank Bauer übernahmen die staatliche Ehrung von Marcus Rupprecht für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.
Den Abschluss der Berichte durch den Verein bildeten der Bericht des Kassiers sowie der Bericht der Kassenprüfung.
Im Bericht des Kommandanten bekamen die anwesenden Vereinsmitglieder in gewohnter Weise ein paar Auszüge aus den Einsätzen, die sich im vergangenen Jahr ereignet haben. Von insgesamt 222 Einsätzen, davon 36 Brandeinsätze, griff Jochen Bernecker einige heraus und beschrieb daran die Vielseitigkeit, die heutzutage von den Einsatzkräften abverlangt wird.
Derzeit engagieren sich 79 Aktive, davon 16 weibliche. Die Zahl an Ausbildungen und Fortbildungen, die die Aktiven Jahr für Jahr absolvieren, ist auch in diesem Jahr wieder enorm. Neben einer Modularen Trupp-Ausbildung und dem Atemschutzlehrgang fanden in diesem Jahr auch ein Maschinistenlehrgang sowie verschiedene weitere Ausbildungen zu den Themen Türöffnung und dem Umgang mit Kettensägen statt. Insgesamt sind unter den Einsatzkräften 11 Hundeführer, 39 Atemschutzgeräteträger und 35 Maschinisten.
Auch das kommende Jahr hält für die Kräfte wieder einige Ausbildungen bereit, insbesondere Ausbildungen im Digitalfunk und ein Lehrgang über Absturzsicherung soll neben dem jährlichen Atemschutzlehrgang stattfinden.
Kreisbrandinspektor Frank Bauer blickte auf ein, was die Zahl der Einsätze betraf, etwas ruhigeres Jahr 2016 zurück und gab in seiner Ansprache einige Novellierungen des Feuerwehrgesetzes bekannt.
Bürgermeister Thomas Zwingel bedankte sich bei den Aktiven für Ihr Engagement, Familienzeit und Freizeit zu opfern und wünschte allen eine stets gesunde und sichere Rückkehr vom Einsatz.
Mit einem Dank an alle Teilnehmer der Jahreshauptversammlung beendete Christian Kund die Veranstaltung und wünschte allen ein gutes Jahr 2017.

Erster Einsatz der Facheinheit Rettungshunde bei Personensuche in Oberasbach

Am Montagabend wurden die Feuerwehren Oberasbach und Altenberg zur Personensuche ins östliche Stadtgebiet alarmiert. Nach Mitteilung von Anwohnern wurde eine hilflose Person im Gelände um den Hainberg vermutet.

Da erste Suchen mit Wärmebildkameras von der Drehleiter und vom Polizei-Hubschrauber ergebnislos waren, wurde gegen 20:00 Uhr die Facheinheit Rettungshunde der Feuerwehr Zirndorf hinzugezogen, um das circa zwei Quadratkilometer große Einsatzgebiet mit Rettungshunden abzusuchen.

Drei Hundeführer suchten vom Norden ausgehend in ihrem ersten Einsatz mit den ausgebildeten Rettungshunden das gesamte Einsatzgebiet ab. Eine Person in Notlage konnte nicht gefunden werden. Nachdem abschließend das Gebiet mit einer Suchkette aus Feuerwehr-Kräften nochmals kontrolliert wurde, ist der Einsatz ergebnislos abgebrochen worden.

Die Facheinheit Rettungshunde wurde im Mai 2015 bei der Freiwilligen Feuerwehr Zirndorf eingerichtet. Diese ist damit die fünfte Rettungshunde-Einheit in ganz Bayern innerhalb einer Feuerwehr. Nach einer langen Ausbildungszeit von circa zwei Jahren für Hund und Hundeführer sind seit Herbst 2016 drei fertig ausgebildete Rettungshundeteams im Dienst. Mit dem erfolgreichen Abschluss der anspruchsvollen Rettungshunde-Prüfung 2 eines weiteren Hundeführers und Hundes voraussichtlich im Frühjahr 2017 kann die Staffel dann in den Alarmplan der Feuerwehren mit aufgenommen werden.

Aber schon jetzt erweitern die Hunde und Hundeführer die Einsatz-Möglichkeiten der Feuerwehr, um den Menschen in allen Lagen die schnellstmögliche Hilfe zukommen zu lassen.

Katze gerettet!

Am späten Nachmittag wurde die FF Zirndorf unter dem Einsatzstichwort „Tierrettung“ in die Luise-Rinser-Str. alarmiert. Dort wurden spielende Kinder auf eine jammernde Katze aufmerksam und informierten Ihre Eltern. Nach erster Erkundung durch die ELW-Besatzung wurde vor Ort eine eingeklemmte Katze zwischen zwei Garagen vorgefunden; die Kräfte forderten darauf hin den Rüstwagen nach.

Durch lockern der Bodenschrauben und drücken mit Brechstangen gelang es dann, wenige aber doch entscheidende Millimeter Abstand zwischen der beplankten Blechgarage zu gewinnen, die es der Katze ermöglichten, sich mühevoll nach vorne zu arbeiten und schließlich wohl auf freizukommen. Die Katze wurde in den bereits vorgewärmten ELW verbracht und, da kein Besitzer bekannt war, in die Tierärztliche-Klinik-Nürnberg Wertachstr. 1 gefahren.

Neuer Kommandowagen in Dienst gestellt

10-1-q5

Das Fahrzeug mit dem Funkrufnamen Florian Zirndorf 68/10/1 ist als Ersatz für den alten KdoW, der mittlerweile bereits 15 Jahre abgeleistet hat, beschafft worden. Das Fahrzeug basiert auf einem Audi Q5 und wurde bereits werkseitig mit der Sonderrechtsanlage ausgestattet.

Großer Gebäudebrand in Oberasbach

Am Nachmittag des 11.11.  wurde die Feuerwehr Zirndorf zur Unterstützung der Wehren aus Oberasbach und Altenberg zur Bekämpfung eines Brandes mit Person in Gefahr in einem Sonnenstudio gerufen. Die Nachbarwehren haben bereits bei der Anfahrt aufgrund der weit sichtbaren Rauchwolke über dem Brandobjekt einen größeren Brand erkennen können und daher frühzeitig zusätzliche Kräfte hinzugezogen.

Der ausgedehnte Brand in einem vorgelagerten Gebäudeteil war beim Eintreffen der Brandbekämpfer mittlerweile so stark entwickelt, dass der Dachstuhl des Gebäudes schnell einbrach. Das nachgelagerte, größere Gebäude wurde ebenfalls in Mittleidenschaft gezogen, wurde aber nicht vollständig zerstört. Eine Person konnte leicht verletzt aus dem Objekt gerettet werden.

Nach ca. 2 Stunden konnten die Feuerwehren mit massiven Personal- und Materialeinsatz den Brand soweit zurückdrängen, dass im Weiteren nur noch Nachlöscharbeiten durchgeführt werden mussten.

Die Kräfte aus Zirndorf konnten nach insgesamt 4 h Einsatzzeit vollständig abrücken.

Die Bilder wurden uns freundlicherweise von Thomas Klein Photographie überlassen.


Hit Counter provided by technology news