Schwerer Verkehrsunfall – 5 Fahrzeuge kollidierten

Zu einem schweren Verkehrsunfall, wurde der Rüstzug der Feuerwehr Zirndorf, sowie die Einheiten aus den Ortsteilen Wintersdorf-Leichendorf und Anwanden-Lind, am Montagmorgen gegen halb Elf alarmiert.

Aus noch ungeklärter Ursache gerieten im Bereich der Staatstraße 2245 zwischen Zirndorf und Wintersdorf insgesamt 5 Fahrzeuge anneinander. Die Einheiten Zirndorf mussten mehrere Personen, teils mit schweren technischen Geräten befreien. Die Staatsstraße war über den gesamten Verlauf des Einsatzes in beide Richtungen komplett gesperrt.

„Brandmeldereinlauf“

Mit dem Alarmstichwort „Brandmeldereinlauf“ wurde am Dienstagabend der Zirndorfer Löschzug, welcher in der Regel aus einem Einsatzleitwagen, einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, einer Drehleiter mit Rettungskorb und einem Löschgruppenfahrzeug besteht, zu einem Übungsalarm alarmiert.

Vor Ort eingetroffen konnte der Einsatzleiter, nach einer kurzen Lageerkundung, bereits aus den Fenstern schlagende Flammen (fiktiv durch bemalte Feuertücher) im zweiten Obergeschoss, sowie den mehrfachen Meldereinlauf im gesamten oberen Stockwerk wahrnehmen, woraufhin er das Vorgehen eines schweren Atemschutzgerätetrupps zur Durchsuchung der Räumlichkeiten auf vermisste Personen, sowie zur Brandbekämpfung befahl. Im Verlauf der Übung wurden insgesamt drei schwere Atemschutzgerätetrupps eingesetzt. Diese konnten aus dem ehemaligen Industrie- und Bürokomplex, welches mitttels einer speziellen Nebelmaschine mit äußerst dichtem Übungsnebel verraucht wurde, rund ein Dutzend Übungsdummies retten.

Nach Beenden der Übung wurde die Einsatzbereitschaft sämtlicher Gerätschaften wiederhergestellt, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Am Montagmorgen, um 09:09 Uhr, wurde die Feuerwehr Zirndorf, zusammen mit der Feuerwehr Banderbach-Bronnamberg-Weiherhof, zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person zwischen Weiherhof und Banderbach alarmiert. Die eintreffenden Einheiten fanden drei beteiligte Fahrzeuge vor, wobei eine Fahrerin ihren PKW nicht mehr über die Fahrertüre verlassen konnte und nach Absprache mit dem Rettungsdienst durch die Feuerwehr technisch gerettet werden musste. Eine weitere verletzte Person wurde bereits vom Rettungsdienst betreut.

Zunächst stellte die Feuerwehr Zirndorf den Brandschutz sicher und traf die Vorbereitungen zur Befreiung der Person. Gleichzeitig wurde die Straße zwischen Weiherhof und Banderbach gesperrt. Nach weiterer Absprache mit dem Rettungsdienst wurde beschlossen, nur die beschädigte Fahrertür zu entfernen, um die Patientin so schnellstmöglich zu befreien. Wenige Minuten danach war die Zwangslage der Fahrerin beendet und sie wurde dem Rettungsdienst übergeben. Anschließend wurden die beschädigten Fahrzeuge abgeschleppt.

Nachdem die Straße gereinigt war, konnte diese wieder für den Verkehr freigegeben werden. Alle Einheiten rückten wieder ein. Wir danken der Feuerwehr Banderbach-Bronnamberg- Weiherhof, der Polizei sowie dem Rettungsdienst für die gute und effiziente Zusammenarbeit.

Unwetter beschäftigt Feuerwehren im Stadtgebiet

Seit Anfang der Woche hielten mehr als ein Dutzend Einsätze die Feuerwehr Zirndorf in Atem.

Darunter befanden sich etliche umgestürzte Bäume, Äste auf der Fahrbahn sowie absturzgefährdete Dachteile. Besonders am 10.03.19 waren durch den starken Wind besonders viele Einsätze abzuarbeiten, wodurch eine ständige Wachbesetzung in Zirndorf notwendig war. Die Wachbereitschaft konnte gegen 20 Uhr aufgelöst werden.

Bombenfund in Nürnberg

Zu einem äußerst außergewöhnlichem Alarmstichwort wurde der Löschzug der Feuerwehr Zirndorf am Montag Mittag den 18.02.2019 alarmiert. Aufgrund eines Bombenfundes im Nürnberger Westen wurden die Kräfte der Feuerwehr Zirndorf zur Unterstützung der örtlich zuständigen Einheiten alarmiert.

Neben den Berufsfeuerwehren Nürnberg und Fürth waren unter anderem sämtliche Freiwillige Feuerwehren aus dem näheren Umkreis sowie das Technische Hilfswerk, Rettungsdienste und Polizeikräfte im Einsatz.

Nach Eintreffen des Löschzug Zirndorf im Bereitstellungsraum, wurde den Einheiten aufgetragen zunächst bei der Evakuierung des Gefahrenbereichs im Fürther Süden zu unterstützen. Anschließend ging es zurück in den Bereitstellungsraum. Von dort wurde der Löschzug Zirndorf als 1. Löschzug für Sekundärbrände bestimmt und begab sich zum Kreisbauhof. Nach kontrolierter Zündung der Weltkriegsbombe wurde gemeinsam mit den Feuerwehren Cadolzburg und Oberasbach das Gewerbegebiet Fürth-Süd auf Schäden untersucht. Nachdem hierbei keine Feststellungen gemacht wurden, konnten die Einheiten im Verbund einrücken und der Einsatz von unserer Seite nach ca. 10 Stunden beendet werden.

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