Balkon droht zu stürzen

Zu einem höchst ungewöhnlichen Alarmstichwort wurde die Feuerwehr Zirndorf in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gerufen – ein Balkon drohte zu stürzen.

Der Balkon war aufgrund einer Altbausanierung im Rohbau und löste sich teilweise aus seiner Verankerung mit der Hausfassade. Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden.
Kurze Zeit nach Erkundung durch die Feuerwehr wurde festgestellt, dass eine nicht einschätzbare Absturzgefahr des Betonteils besteht und eine Stabilisierung aus eigenen Mitteln nicht möglich war. Aufgrund dieser komplizierten Einsatzlage wurde ein Fachberater des Technischen Hilfswerk Fürth hinzu gezogen.

Das THW konnte mittels eines Radladers den herab hängende Balkon stabilisieren und fachmännisch gegen ein weiteres Abrutschen unterbauen und sichern.

Die Bachstraße bleibt bis auf Weiteres aus Sicherheitsgründen für den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr gesperrt.

Kreiszeltlager mit Heimspiel-Charakter

Strahlenden Sonnenschein, gute Laune und jede Menge Ehrgeiz brachten rund 150 Jugendliche am vergangenen Wochenende in die Kreisstadt mit. Grund für den Andrang gab das Jugendzeltlager des Landkreises, das diesen Jahres in Zirndorf stattfand.

Traditionell begann das Zeltlager-Wochenende am Samstagvormittag mit der Anreise der Jugendgruppen von Feuerwehren des gesamten Landkreises. Nach kurzer Einteilung in die Zelte konnte das Kreisjugendzeltlager von offizieller Seite eröffnet werden. Nachdem die insgesamt rund 200 Beteiligten am Sportgelände des ASV Zirndorfs eine kurze Stärkung zu sich genommen hatten, durften die Teilnehmer in Gruppen an einen Rundlauf starten. Hierbei mussten die Jugendlichen sowohl ihr gesamtes feuerwehrtechnisches Fachwissen als auch ihre Allgemeinbildung und Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Gegen Abend erwartete die Jugendlichen ein weiteres Highlight: ein gemeinsamer Besuch im Bibert-Bad der Stadt Zirndorf.

Station im Rundlauf

Station im Rundlauf

Nach einer verregneten Nacht und einem ausgiebigem Frühstück begann für die Jugendlichen der zweite Teil des Rundlaufes, diesmal mussten die Feuerwehranwärter an einem Fahrrad-Reaktionstrainer ihre Reaktionsschnelligkeit beweisen.

Nach der offiziellen Siegerehrung wurde gemeinsam die Zelte abgebaut und der Sportplatz wieder an den ASV Zirndorf übergeben.

Pokale für die Sieger

Pokale für die Sieger

 

Wir möchten uns bei all jenen bedanken, die mit ihrer Hilfe das Zeltlager möglich gemacht haben und freuen uns besonders mit unserer Jugendgruppe der Feuerwehren der Stadt Zirndorf über ihren grandiosen zweiten Platz.

Beitrag über Fachgruppe Rettungshunde im Frankenfernsehen

Das Frankenfernsehen hat am Mittwoch, den 14.06. einen Beitrag über die Fachgruppe Rettungshunde der Feuerwehr Zirndorf ausgestrahlt. Der Beitrag kann hier noch in der Mediathek abgerufen werden.

Rauchentwicklung in Druckerei

Am Vormittag des 13.06. wurden die Feuerwehren Zirndorf, Wintersdorf-Leichendorf und Weinzierlein zur Rauchentwicklung in einer Druckerei in Zirndorf alarmiert. 

Die eintreffenden Kräfte stellten in einer ersten Erkundung fest, dass in einer Industrieanlage in einer Halle ein Katalysator in Brand geraten war. Der Brand war bereits von Mitarbeitern der Firma eingedämmt, die Feuerwehr-Kräfte löschten mit CO2-Löschern Brandreste in der Maschine ab. 

Aufgrund der hohen Temperaturentwicklung in der Abgas-Anlage wurden Teile des Daches der Halle ebenfalls so stark erhitzt, dass es zu einer Rauchgasbildung kam. Um einen Brand in der Dachhaut auszuschließen oder gegebenenfalls zu löschen, öffneten die Einsatzkräfte die Dachhaut im Außenbereich. Um im Fortgang den Einsatz unter Atemschutz bewerkstelligen zu können, wurde die Feuerwehr Banderbach-Bronnamberg-Weiherhof zur Verstärkung der eingesetzten Kräfte mit hinzugezogen.

Die Bilder wurden uns freundlicherweise von Thomas Klein Fotografie zur Nutzung überlassen.

Brand im Seniorenheim

Am 29.05. wurde die Feuerwehr Zirndorf gegen 20:30 Uhr zu einem Brandmeldealarm in einem Seniorenheim in Zirndorf alarmiert. Bereits während der Anfahrt zur Einsatzstelle erhöhte die Leitstelle Nürnberg den Alarm deutlich, da erste Polizeikräfte vor Ort Feuer in einem Bewohnerzimmer bestätigten. Somit wurden zusätzlich zur Feuerwehr Zirndorf Kräfte der Feuerwehren Stein, Cadolzburg, Leichendorf-Wintersdorf, Banderbach-Bronnamberg-Weiherhof, Weinzierlein und Anwanden-Lind alarmiert.

In einem geschlossenen Wohnbereich der Senioreneinrichtung war es in einem Zimmer zu einem Brand gekommen. Auch aufgrund des beherzten Eingreifens der Pflegekräfte konnten alle Bewohner zügig aus den von Rauchgasen betroffenen Bereich gerettet werden.

Die Feuerwehr-Einsatzkräfte konnten in einem Innenangriff unter Atemschutz den Brand schnell löschen. Anschließend wurde das Objekt zügig belüftet, um das Wohnheim zu entrauchen.

Insgesamt wurden 15 Personen durch Rauchgase verletzt und wurden von einem Großaufgebot vom Rettungsdienst im umliegende Krankenhäuser gebracht.

Da sich die unmittelbaren Brandschäden auf einen Raum begrenzten, konnten alle verbleibenden Bewohner weiter im Seniorenheim untergebracht werden. Die Polizei hat noch in der Nacht die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen

Gegen 23:30 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehren einrücken.

Die Fotos wurden freundlicherweise uns von Thomas Klein Photografie überlassen.

Radtour des Atemschutz-Lehrgangs 2017

Aktuell befinden sich wieder fünf aktive Feuerwehrkräfte aus dem ganzen Stadtgebiet in der Ausbildung zum Atemschutz-Geräte-Träger. Wie jedes Jahr unternehmen die Teilnehmer in Begleitung mehrerer Ausbilder wieder eine gemeinsame Fahrradtour durch die Orte Bronnamberg, Wintersdorf, Lind, Leichendorf und Zirndorf.

Ziel der Radtour ist weniger das gemeinsame Naturerlebnis sondern vielmehr die Gewöhnung an die Atemschutz-Ausrüstung. Denn die gesamte Strecke wird von den Teilnehmern unter Atemschutz absolviert. Damit trainieren die werdenden Atemschutz-Träger den Umgang mit der Atemluft aus der Flasche und dem umluftunabhängigen Atmen unter körperlicher Belastung, die in ähnlicher Form bei kommenden Brandeinsätzen ebenfalls auftritt.

Der Lehrgang wird in den kommenden Wochen mit einer heißen Übung im Brandcontainer in Nürnberg und einer Prüfung abgeschlossen.

Übung: Person in Eis eingebrochen

Am Dienstagabend rückte die Feuerwehr Zirndorf im Rahmen einer Übung zur Rettung einer Person im Wasser aus.
Einsatzort war das Freibad Zirndorf. Dort befand sich eine Person im eiskalten Wasser. Mit einem Schlauchboot und zwei Paddeln gingen zwei Kameraden vor, um die Person zu retten. Dies gestaltete sich schwieriger als gedacht, da das Schlauchboot zu schwer war, und die nur noch etwa 5 Zentimeter dünne Schicht Eis darunter brach, die riesigen Eisschollen aber den direkten Weg zu der verunglückten Person versperrten.
Mit gemeinsamen Kräften konnte die Person aber nach einigen Minuten aus dem Wasser gerettet werden.
Wieder an Land wurde sie von zwei weiteren Kameraden betreut und mit Rettungsdecke gewärmt.
Der zweite Teil der Übung fand aufgrund der zu milden Temperaturen der vergangenen Tage dann nicht mehr wie geplant am Schwimmerbecken statt sondern wurde aus Sicherheitsgründen auf die Eisbahn verlegt.
Dort testeten die Kameraden dann verschiedene Methoden sich auf dem Eis sicher und schnell fortzubewegen.
In einem kleinen Wettkampf zwischen Schlauchboot, Schaufeltrage und Steckleiterteilen wurden dann die jeweils auf der anderen Seite der Eisbahn befindlichen „Verletzten Personen“ gerettet.

Jahreshauptversammlung 2017

Am 28.01.2017 fand die Jahreshauptversammlung, zu der der Vorstand des Vereins Freiwillige Feuerwehr Zirndorf 1862 e.V. eingeladen hatte, statt.
Wie in jedem Jahr, bilden die Berichte der Vorstandschaft und des Kommandanten den Schwerpunkt der Versammlung.
Vereinsvorstand Christian Kund blickte mit den anwesenden Vereinsmitgliedern auf ein Jahr mit etlichen gemeinsamen Unternehmungen zurück. Dazu gehören neben dem alljährlichen Grillfest anlässlich der Kirchweih im August, der Totengedenkfeier im November und der mittlerweile ebenfalls traditionellen Teilnahme am Weihnachtsmarkt im Dezember auch der Kameradschaftsabend und die Weihnachtsfeier.
Die Ehrungen für den Verein nahm Christian Kund vor, die Ehrungen der Aktiven der erste Kommandant Jochen Bernecker. Bürgermeister Thomas Zwingel und Kreisbrandinspektor Frank Bauer übernahmen die staatliche Ehrung von Marcus Rupprecht für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.
Den Abschluss der Berichte durch den Verein bildeten der Bericht des Kassiers sowie der Bericht der Kassenprüfung.
Im Bericht des Kommandanten bekamen die anwesenden Vereinsmitglieder in gewohnter Weise ein paar Auszüge aus den Einsätzen, die sich im vergangenen Jahr ereignet haben. Von insgesamt 222 Einsätzen, davon 36 Brandeinsätze, griff Jochen Bernecker einige heraus und beschrieb daran die Vielseitigkeit, die heutzutage von den Einsatzkräften abverlangt wird.
Derzeit engagieren sich 79 Aktive, davon 16 weibliche. Die Zahl an Ausbildungen und Fortbildungen, die die Aktiven Jahr für Jahr absolvieren, ist auch in diesem Jahr wieder enorm. Neben einer Modularen Trupp-Ausbildung und dem Atemschutzlehrgang fanden in diesem Jahr auch ein Maschinistenlehrgang sowie verschiedene weitere Ausbildungen zu den Themen Türöffnung und dem Umgang mit Kettensägen statt. Insgesamt sind unter den Einsatzkräften 11 Hundeführer, 39 Atemschutzgeräteträger und 35 Maschinisten.
Auch das kommende Jahr hält für die Kräfte wieder einige Ausbildungen bereit, insbesondere Ausbildungen im Digitalfunk und ein Lehrgang über Absturzsicherung soll neben dem jährlichen Atemschutzlehrgang stattfinden.
Kreisbrandinspektor Frank Bauer blickte auf ein, was die Zahl der Einsätze betraf, etwas ruhigeres Jahr 2016 zurück und gab in seiner Ansprache einige Novellierungen des Feuerwehrgesetzes bekannt.
Bürgermeister Thomas Zwingel bedankte sich bei den Aktiven für Ihr Engagement, Familienzeit und Freizeit zu opfern und wünschte allen eine stets gesunde und sichere Rückkehr vom Einsatz.
Mit einem Dank an alle Teilnehmer der Jahreshauptversammlung beendete Christian Kund die Veranstaltung und wünschte allen ein gutes Jahr 2017.

Erster Einsatz der Facheinheit Rettungshunde bei Personensuche in Oberasbach

Am Montagabend wurden die Feuerwehren Oberasbach und Altenberg zur Personensuche ins östliche Stadtgebiet alarmiert. Nach Mitteilung von Anwohnern wurde eine hilflose Person im Gelände um den Hainberg vermutet.

Da erste Suchen mit Wärmebildkameras von der Drehleiter und vom Polizei-Hubschrauber ergebnislos waren, wurde gegen 20:00 Uhr die Facheinheit Rettungshunde der Feuerwehr Zirndorf hinzugezogen, um das circa zwei Quadratkilometer große Einsatzgebiet mit Rettungshunden abzusuchen.

Drei Hundeführer suchten vom Norden ausgehend in ihrem ersten Einsatz mit den ausgebildeten Rettungshunden das gesamte Einsatzgebiet ab. Eine Person in Notlage konnte nicht gefunden werden. Nachdem abschließend das Gebiet mit einer Suchkette aus Feuerwehr-Kräften nochmals kontrolliert wurde, ist der Einsatz ergebnislos abgebrochen worden.

Die Facheinheit Rettungshunde wurde im Mai 2015 bei der Freiwilligen Feuerwehr Zirndorf eingerichtet. Diese ist damit die fünfte Rettungshunde-Einheit in ganz Bayern innerhalb einer Feuerwehr. Nach einer langen Ausbildungszeit von circa zwei Jahren für Hund und Hundeführer sind seit Herbst 2016 drei fertig ausgebildete Rettungshundeteams im Dienst. Mit dem erfolgreichen Abschluss der anspruchsvollen Rettungshunde-Prüfung 2 eines weiteren Hundeführers und Hundes voraussichtlich im Frühjahr 2017 kann die Staffel dann in den Alarmplan der Feuerwehren mit aufgenommen werden.

Aber schon jetzt erweitern die Hunde und Hundeführer die Einsatz-Möglichkeiten der Feuerwehr, um den Menschen in allen Lagen die schnellstmögliche Hilfe zukommen zu lassen.

Katze gerettet!

Am späten Nachmittag wurde die FF Zirndorf unter dem Einsatzstichwort „Tierrettung“ in die Luise-Rinser-Str. alarmiert. Dort wurden spielende Kinder auf eine jammernde Katze aufmerksam und informierten Ihre Eltern. Nach erster Erkundung durch die ELW-Besatzung wurde vor Ort eine eingeklemmte Katze zwischen zwei Garagen vorgefunden; die Kräfte forderten darauf hin den Rüstwagen nach.

Durch lockern der Bodenschrauben und drücken mit Brechstangen gelang es dann, wenige aber doch entscheidende Millimeter Abstand zwischen der beplankten Blechgarage zu gewinnen, die es der Katze ermöglichten, sich mühevoll nach vorne zu arbeiten und schließlich wohl auf freizukommen. Die Katze wurde in den bereits vorgewärmten ELW verbracht und, da kein Besitzer bekannt war, in die Tierärztliche-Klinik-Nürnberg Wertachstr. 1 gefahren.

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