Kunstblut auf heißem Asphalt…

Gemeinschaftsübung von Feuerwehr und Rotem Kreuz

Bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen kommt dem optimalen Zusammenspiel zwischen technischer Befreiung und medizinischer Versorgung eine hohe Bedeutung zu. Die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr muss hier oftmals unter hohem Zeitdruck und ungünstigen Platzverhältnissen funktionieren. Um sich auf solch schwierige Einsatzszenarien vorzubereiten, müssen der Rettungsdienst und die Feuerwehr regelmäßig gemeinsam trainieren.

Ein solches realistisches Einsatztraining führte die Feuerwehr Zirndorf diese Woche gemeinsam mit Kräften der BRK-Rettungswache Zirndorf durch. Dargestellt war ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW, in denen insgesamt vier Personen eingeklemmt waren.

Die Unfallopfer wurden während der Übung durch haupt- und ehrenamtliche Rettungsdienst-angehörige medizinisch versorgt, während die Feuerwehr die technische Befreiung durchführte. Unter den gegebenen Platzverhältnissen und angesichts der hochsommerlichen Temperaturen gestalteten sich die Rettungsmaßnahmen als schweißtreibende Schwerstarbeit.

Nach der Befreiung aller Unfallopfer wurde die Einsatzübung in einer gemeinsamen Nachbesprechung analysiert. Von allen Beteiligten wurde der hohe Wert solch einsatzähnlich dargestellter Übungslagen betont.

Die Feuerwehr bedankt sich bei den beteiligten Rettungsdienstkollegen des BRK Zirndorf für die hochengagierte Zusammenarbeit. Besonderer Dank geht an die beiden Verletztenmimen, die vor der Übung mit reichlich Kunstblut geschminkt wurden, um einen möglichst realistischen Eindruck zu vermitteln.

Sommerübung Pumpen und Boot

In der traditionellen, jährlichen Übung am Main-Donau-Kanal hat die Feuerwehr Zirndorf wieder mal Wasserentnahme aus Gewässern und Wasserabgabe über mehrere Strahlrohre geübt. Außerdem war auch die schnelle Vornahme des Schlauchbootes vom Rüstwagen sowie der Wenderohreinsatz am Korb der Drehleiter Übungsinhalt.

Übungsmarathon im Abrissgebäude

Der Kindergarten in der Wintersdorfer Frankenstraße war in den letzten Wochen häufig Schauplatz von Übungen der Zirndorfer Feuerwehr. Da das Gebäude in Kürze abgerissen werden soll, um einem hochwassersicheren Neubau zu weichen, konnten die Feuerwehren der Stadt Zirndorf in dem Objekt besonders realistisch trainieren.

Für die Kernstadtwehr stand mehrfach das Thema „Hochbauunfälle“ auf dem Übungsprogramm. Angenommen wurde hierzu ein Explosionsunglück, bei dem Teile des Gebäudes eingestürzt waren, so dass Personen unter Decken und Wänden verschüttet und eingeklemmt wurden. Dieses Szenario ließ sich durch noch vorhandenes Inventar realitätsnah darstellen.

Für den Einsatzleiter galt es dann, möglichst schnell einen Überblick über die Lage zu bekommen und die Rettung der zahlreichen „Verletzten“ zu koordinieren. Unter anderem mussten Personen aus Höhen gerettet werden, Verschüttete lokalisiert und befreit werden, sowie Patienten gerettet werden, die kompliziert von Trümmerteilen eingeklemmt waren.

Wald in Gefahr!

Diese Woche übte die Feuerwehr Zirndorf zusammen mit den Ortsteilfeuerwehren aus Banderbach, Bronnamberg und Weiherhof die Waldbrandbekämpfung. Angenommen wurde, dass ein Kiefernbestand nordöstlich von Weiherhof auf einer Fläche von mehreren hundert Quadratmetern in Brand stünde.

Anfänglich wurde versucht, die Ausbreitung des fiktiven Brandes in den seitlichen Flanken mittels mehrerer D-Strahlrohre einzudämmen. Nachdem im Verlauf der Übung die Wasserversorgung zunehmend stabilisiert werden konnte, kamen weitere C- und B-Rohre zur umfassenden Brandbekämpfung hinzu. Zum Abschluss wurden sogar tragbare Wasserwerfer eingesetzt, um die Spitze des Feuersaumes wirkungsvoll abzulöschen.

Die Wasserversorgung erfolgte während der gesamten Übung mittels eines Pendelverkehrs mit Tanklöschfahrzeugen, sowie mit Traktorengespannen mit Pumpfassanhängern.

Nach anderthalb Stunden konnte die materialintensive Übung beendet werden. Für alle Beteiligten ergaben sich interessante neue Erfahrungswerte für künftige Einsätze im Bereich der Vegetationsbrandbekämpfung.

Vekehrsunfall am Pfingstsonntag

Am Pfingstsonntag kam es gegen 11:00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Zirndorfer Straße/Verbindungsstraße auf der Fahrtrichtung Altenberg. Bei einer Kollision von drei PKWs, einer davon mit Anhänger, wurden mehrere Personen verletzt. Ein erhebliches Aufgebot an Rettungskräften, der Polizei und der Feuerwehr versorgten die verletzten Personen und sicherten die Unfallstelle. Insgesamt wurden fünf Personen vom Rettungsdienst behandelt, drei Personen wurden zu weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

In der ersten Phase des Einsatzes wurden beide Fahrtrichtungen voll gesperrt, nach etwa einer Stunde konnte die Fahrtrichtung Fürth wieder für den Verkehr frei gegeben werden. 

Nach zwei Stunden war der Einsatz nach Reinigungsarbeiten der Straße ganz beendet und alle Kräfte rückten zu Ihrer Wache ein.

Die Bilder werden uns freundlicherweise von Thomas Klein Fotografie zur Verfügung gestellt.

Brand in Zentraler Aufnahmeeinrichtung (ZAE) in Zirndorf

Am Montag gegen 16:30 wurde die Feuerwehr Zirndorf zusammen mit den Wehren aus Weinzierlein und Weiherhof zu einem Brand in der zentralen Aufnahmeeinrichtung in der Rothenburger Straße alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte ein Feuer im ersten Obergeschoss eines Containergebäudes festgestellt werden. Dieses war bereits auf das zweite Obergescchoss übergetreten.

Der Wach- und Sicherheitsdienst der Einrichtung hatte das Gebäude bereits evakuiert, dennoch mussten zwei Personen medizinisch betreut und ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kräfte der Feuerwehr bekämpften den Brand mit zahlreichen Trupps von mehreren Seiten über die Treppenhäuser und über Drehleitern.

Die Einsatzleitung der Feuerwehr hat bereits nach kurzer Zeit die Feuerwehr Oberasbach nachalamieren lassen, um die Rettungskräfte beim Einsatz zu unterstützen. Gemeinsam konnte das Feuer schnell zurückgedrängt werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den späten Abend hin.

Die Feuerwehr stellt bis zum nächsten Morgen eine Brandwache, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.

Die beigefügte Bildergalerie wurde uns freundlicherweise von Thomas Klein Fotografie zur Verfügung gestellt.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Zirndorf 2018

Am Freitag, den 26.01.2018 lud die Vorstandschaft des Vereins Freiwillige Feuerwehr Zirndorf 1862 e.V. zur Jahreshauptversammlung ein.

Wie auch in den Vorjahren war die Versammlung von den Berichten des 1. Vorsitzenden Christian Kund und des 1. Kommandanten Jochen Bernecker geprägt.

Während Kund das Jahr aus Sicht des Vereins Revue passieren ließ und besonders auf die Highlights des letzten Jahres, wie die Durchführung des Kreisjugendzeltlagers im Juli, sowie die alljährlichen Höhepunkte wie das Grillfest am Kärwasamstag und die Bude der Feuerwehrler am Weihnachtsmarkt hinwies, rundete Jochen Bernecker seinen Bericht mit Mitgliederzahlen und Einsatzzahlen ab.

Als besondere Einsätze nannte er insbesondere die vielen Unwettereinsätze, sowie den Gasaustritt am Weiherhofer Kindergarten kurz vor Jahresende. Insgesamt rückten die Aktiven der Zirndorfer Wehr zu 285 Einsätzen ab. Die Anzahl der Einsätze bleibt also konstant hoch.

Die Ansprachen des 1. Bürgermeister Thomas Zwingel und von Landrats Matthias Dießl galten insbesondere der Danksagung und Wertschätzung der Freiwilligen Feuerwehrler, die Ihre Freizeit für die Allgemeinheit opfern und sich hier ehrenamtlich engagieren.

Einen großen Teil der Versammlung bildete in diesem Jahr die Durchführung der Ehrungen von Aktiven und Vereinsmitgliedern.

Besonders erwähnenswert hierbei die Ehrung von Friedrich Hecht der auf stolze 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft zurückblicken kann, sowie die Verleihung des staatlichen Feuerwehrehrenzeichen für 25 Jahre aktive Dienstzeit an die Kameraden Christian Krause und Stefan Ehrhardt.

 

Die zweite Blüte des LF 16/12

Die Feuerwehr Zirndorf hatte 1989 einen Mercedes-Benz 1222 AF 11.0/216PS (siehe auch) als LF 16/12 in den Dienst gestellt. Damals bekam das Fahrzeug den Funkrufnamen Florian Zirndorf 68/40/1 und war bis zum Sommer 2012 in viele Einsätze der Feuerwehr Zirndorf eingebunden. Mit der Beschaffung des aktuellen HLF 20/16 wurde das bisherige Fahrzeug in Zirndorf außer Dienst gestellt und an Händler weiter verkauft. 

Nun haben wir aus Maków Podhalański Post erhalten, dass unser ehemaliges Fahrzeug dort nach einigen Umbauten und Modernisierungen weiter im Dienst ist. Maków Podhalański ist eine Stadt im Süden Polens mit circa 6000 Einwohnern. 

Mariusz Gajewski, ein Kamerad aus Polen, hat uns freundlicherweise über die zweite Blüte des Fahrzeugs informiert und uns Fotos des Fahrzeugs bereit gestellt. Man kann erkennen, dass das Fahrzeug viel Pflege erhält und weiter für den aktuellen Feuerwehr-Dienst ausgerüstet wurde. So wurde neben weiteren Änderungen die Haspel entfernt und eine Seilwinde nachgerüstet.

Wir freuen uns, dass unser ehemaliges Fahrzeug in treuen Händen weiter Verwendung findet und seinen Feuerwehr-Dienst leistet.

Besonderer Dank geht hier an Mariusz, dass er den Kontakt zu uns hergestellt hat und uns die Bilder zur Verfügung stellt.

RHOT der Feuerwehr Zirndorf mit Jahresbeginn 2018 in Alarmierung der ILS Nürnberg aufgenommen

Seit Anbruch des 1. Januar 2018 ist die Fachgruppe RHOT – Rettungshunde Ortungstechnik – der Feuerwehr Zirndorf mit in die Alarmierungen der Leitstelle aufgenommen.

Nach erfolgreicher Ausbildung mehrerer Rettungshunde und Rettungshundeführer in den Disziplinen Flächensuche und Trümmersuche wurde im Laufe des Jahres 2017 die benötigte Mindeststärke an einsetzbaren Teams erreicht. Nun ist nach Abstimmungen mit der integrierten Leitstelle in Nürnberg, dem Landkreis Fürth, den Fachberatern und anderen Organisationen im Rettungswesen die Fachgruppe Rettungshunde mit der neuen Alarmierungsbekanntmachung mit Jahresanbruch in die Alarmierung aufgenommen. Die Rettungshundeführer werden dazu über eine gesonderte Alarmierungsschleife über Funkmeldeempfänger alarmiert.

So stellt die Freiwillige Feuerwehr Zirndorf als bayernweit fünfte freiwillige Feuerwehr Rettungshunde bereit.

Rettungshunde werden bei vermissten hilflosen Personen,die sich möglicherweise un lebensbedrohlichen Situationen befinden, oder verschütteten Personen durch den jeweiligen Einsatzleiter vor Ort angefordert und je nach Anforderung im gesamten Leitstellenbereich eingesetzt. Damit werden die Hunde in größeren Gebieten eingesetzt als es bei Feuerwehren üblich ist, die primär in der jeweiligen Gemeinde oder Stadt zum Einsatz kommen.

Einsatzmeldung „Gasgeruch Kindergarten Weiherhof“

Mit dem äußerst brisanten Einsatzstichwort „Gasgeruch im Kindergarten in Weiherhof“ wurden am späten Donnerstagvormittag (14.12.) die Feuerwehren aus Zirndorf, Weiherhof und Bronnamberg und später auch die Wehren aus Cadolzburg und Oberasbach zur Hilfe gerufen.

Die anwesenden Kindergärtnerinnen hatten einen starken Gasgeruch wahrgenommen und daraufhin das Gebäude mit den Kindern verlassen und die Feuerwehr gerufen.

Die unter Atemschutz im Gebäude eingesetzten Feuerwehrleute konnten im Gebäude jedoch keinen Gasaustritt feststellen. Schnell stellte sich aber heraus, dass aus dem auf dem Gelände befindlichen Flüssiggas-Tank Gas ausströmte.

Da es im ersten Moment nicht möglich war, ein weiteres Ausströmen des Gases zu verhindern, wurde das Gelände des Kindergartens evakuiert.

Auch die Weiherhofer Hauptstraße wurde zwischen der Einmündung von Banderbach kommend und dem Dorfplatz für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt.

In Zusammenarbeit mit den anwesenden Kollegen der Kreisbrandinspektion und der Polizei wurde als weitere Maßnahme die Evakuierung aller Wohnhäuser im Umkreis von 100 Metern beschlossen.

Die daraufhin nachgeforderten Kräfte der Polizei begannen umgehend mit der Evakuierung. Dazu wurde auch ein Bus angefordert, der die Evakuierten vorerst in die nahegelegene Feuerwehr nach Weiherhof bringen sollte.

Der defekte Gastank sollte im weiteren Verlauf von einer Fachfirma entleert, repariert und wieder befüllt werden. Bei Eintreffen der Fachfirma gab diese glücklicherweise Entwarnung und teilte mit, das von dem Gastank insoweit keine weitere Gefahr mehr ausgeht.

Die bereits begonnene Evakuierung konnte somit abgebrochen werden.

Die Kinder waren alle wohlauf und wurden von den Eltern abgeholt, ein Kindergartenbetrieb war an diesem Tag nicht möglich, da die Restarbeiten an der Einsatzstelle noch mehrere Stunden andauerten.

Ein Großteil der Kräfte konnte gegen 13 Uhr die Einsatzstelle wieder verlassen, ein Teil verblieb bis zur vollständigen Entleerung des Gastankes an der Einsatzstelle.

 

 

 

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